Mit 'schönem Code'
zur 'Love Brand'?

Vorbei sind die Zeiten der lebenslangen Kundentreue zu geschätzten Unternehmen und Marken. An Stelle eines Markenversprechens steht der leicht zu vergleichende Preis im Fokus des Käufers – es entsteht ein Trend, mit dem kein Unternehmen lange überleben kann. Das ist für uns Grund genug, uns dem Thema Marke(nbildung) auch einmal unter Aspekt der IT und der Programmierung zu nähern.

Für Marketing und Vertrieb heißt das Buzzword heute 'Love Brand': Unternehmen platzieren Marken oder werden selbst zu Marken, die eine derart starke Anziehungskraft auf Konsumenten ausüben, dass sie nicht nur gegenüber anderen Marken bevorzugt, sondern regelrecht 'geliebt' werden und denen man deshalb sogar gelegentliche Fehler oder einen höheren Preis verzeiht. Als globale 'Love Brands' werden zum Beispiel Apple, Google, Lego – aber auch BMW oder Mastercard betrachtet. Natürlich stehen hinter diesen Unternehmen enorme Marketinganstrengungen und eine wahrnehmbare Medienpräsenz. Doch der Weg zur 'Love Brand' wird nicht nur über Kommunikationsmaßnahmen geebnet, sondern auch über kompetente IT.

Auf dem Weg zur 'Love Brand'
– welche Faktoren sind wichtig?

Nach dem Marketingstrategen Kevin Roberts (Der Lovemarks-Effekt) sind es vor allem 3 Zutaten, die eine Marke zur 'Love Brand' werden lassen:

Das Geheimnis: Erzählt die Marke eine Geschichte? Kann es den Konsumenten inspirieren?
Die Sinnlichkeit: Ist die Marke über alle Sinne erfahrbar? Zeigt sie sich sie mit einem typisches Design, einer bestimmten Haptik, einem einzigartigen Sound?
Die Intimität: Ist es dem Kunden möglich, eine persönliche Beziehung zur Marke herzustellen?

Doch anders als bei einer zwischenmenschlichen Liebe handelt es sich bei der Beziehung zwi-schen Konsumenten und 'Love Brand' stets um eine ausgeprägt egoistische Liebe. Falls die Marke keinen echten Mehrwert bieten kann oder es versäumt, für ein rundum positives Kundenerlebnis zu sorgen, wird die Liebe schnell erkalten und der Markenstatus als 'Love Brand' ist verspielt.

Welche Rolle spielt IT
beim Aufbau einer 'Love Brand'?

Produkt oder Leistung müssen zur Erzeugung einer 'Love Brand' einen überdurchschnittlichen Nut-zen und durchgängigen Mehrwert sowie den möglichst persönlichen Austausch zwischen Konsu-ment und Unternehmen bieten. Doch es ist ein langer Weg zwischen webbasierter Beratung, Onli-ne-Produktkonfiguration bzw. -Kauf, der schnellen und störungsfreien Abwicklung Ihrer Produkti-ons- oder Handelsprozesse und einem herausragenden After-Sales-Service.

Mann schaut auf dem Handy sein Love Brand an

An dieser Stelle kommt bei allen modernen Produkten und modernen Unternehmen die Software ins Spiel:

  • für eine saubere Abbildung der Geschäftsprozesse von der Online-Vertriebsunterstützung bis zur individuellen Kundenkommunikation
  • für eine automatische Planung und Steuerung Ihrer internen Prozesse vom Produktions-, Handels- und Finanzwesen und damit für höchste Geschwindigkeit und 'Reliability' in Kommunikation und bei Transaktionen mit dem Kunden
  • für eine Entwicklung zusätzlicher moderner webbasierter Services für Geschäftsführung, Produktion, Vertrieb und Kunden
  • für eine bessere Kommunikation bei Bestellung, Entwicklung und Konfiguration der Produkte sowie beim automatisierten Handling von Serviceintervallen, Reparatur oder Reklamation
  • für eine effiziente Planung und optimierte Auslastung Ihrer Maschinen und Mitarbeiter
  • zusammengefasst: für bessere Produkte, für moderne Services, für optimierte Abläufe und für individuelle Kommunikation

Einige Beispiele zeigen, was guter Code für Marken leisten kann:

1. 'Erwartungen übertreffen' – perfekter Service belebt Neukundengeschäft und Kundenbindung

Versetzen Sie sich kurz in einen mittelständischen Industriebetrieb, z.B. in einen Maschinenbauer, hinein. Bisher wurde der Kundenkontakt ausschließlich über Vertriebsingenieure gepflegt. Materialbeschaffung, Produktentwicklung, Kundenpflege und Zahlungsverkehr wurden von getrennten Softwaresystemen auf hauseigenen Servern gesteuert. Die Onlinepräsenz des Unternehmens beschränkte sich auf eine inhaltlich umfangreiche, aber an konkreten Services leistungsschwache Website.

Mit der Zusammenführung sämtlicher genutzter Systeme in eine einzige webbasierte Lösung ist es nun möglich, den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Online-Konfiguration der Kernprodukte bis zum Versand und dem anschließenden After-Sales-Service wie der Steuerung von Wartungsintervallen oder der Planung von Serviceleistungen und Ersatzteilbeschaffung vollständig transparent zu gestalten und allen Unternehmensbeteiligten vom Einkauf über das Engineering bis zur Buchhaltung einen vollständigen Überblick über die erforderlichen Maßnahmen zu verschaffen - bzw. einige Arbeitsschritte sogar vollständig zu automatisieren.

Für den Kunden führt dies zu schnellstmöglichen Angeboten und zu einem aktiven Service, der automatisch auf empfehlenswerte Wartungen, Ersatzteilbedarf und Verschleißersatz hinweist. Zusätzliche Neukunden werden durch die Implementierung von Onlinebestell- und Produktkonfigurationsmöglichkeiten und SEO gewonnen, Bestandskunden profitieren von der neuen reibungslosen Kommunikation und einer Beschleunigung der Bestell- und Anfrageprozesse.

Die anwachsende Kenntnis über die Wünsche und das Bestellverhalten der Kunden bringt dem Unternehmen eine qualitative Verbesserung und Objektivierung der Planungsgrundlagen. Sämtliche Prozesse im Unternehmen werden beschleunigt. Missverständnisse und Kommunikationsfehler zwischen den Abteilungen werden reduziert. Und ganz nebenbei entsteht durch die Teilautomatisierung eine dauerhafte Kosteneinsparung.

2. 'Nie zu mächtig, nie zu schwach' – Skalierbarkeit punktet bei Auslastungsspitzen

Stellen Sie vor, Ihr Unternehmen launcht ein neues Produkt, das vom Markt (oder den Medien) begeistert aufgenommen wird. In diesem Fall haben Sie mit konventioneller serverbasierter Software nun ein großes Problem: Ihre IT wurde für ein bestimmtes, durchschnittlich zu erwartendes Leistungsniveau ausgelegt und geht bei spontanen Nachfragespitzen 'in die Knie' oder bricht schlimmstenfalls ganz zusammen. Dass solche Probleme nicht nur bereits etablierte, exponierte 'Love Brands' treffen können, beweisen unzählige Fälle aus der Praxis. Wer Service und Erreichbarkeit für Kunden an erste Stelle setzen möchte, muss die Leistungs-Skalierbarkeit seiner Applikationen im Auge behalten. Doch was vor einigen Jahren noch große Probleme mit sich brachte, ist heute zuverlässig in den Griff zu bekommen:

Hinsichtlich moderner Softwarekonzeption hat zwischenzeitlich ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Während man Software bisher meist höchst individuell und serverbasiert entwickelte, findet die zeitgemäße Softwareentwicklung auf standardisierten Modellen und webbasiert statt. Webbasiertes Development bietet erhebliche Vorteile für die Verfügbarkeit: Sie profitieren bei webbasierter IT von einer nahezu unbegrenzten Skalierbarkeit hinsichtlich der 'Mächtigkeit' Ihrer Applikation und, wenn Sie es wünschen, einer zusätzlichen Dezentralisierung der Server, die Sie nicht nur bei Anforderungsspitzen, sondern auch vor gezielten Angriffen besser schützt.

Ob auch ein kontrovers diskutiertes Cloud-Hosting für Ihr Unternehmen die beste Lösung ist oder ob Sie Ihre Software weiterhin auf eigenen Servern betreiben, bleibt eine Frage der Wirtschaftlichkeit und Ihrer konkreten Geschäftstätigkeit – beide Modelle sind mit webbasierter Software machbar und sogar kombinierbar. Eines ist jedoch bei professionellen webbasierten Lösungen sicher: Ihre Applikationen sind flexibel an eine moderne Realität mit wechselnden Anforderungen anpassbar!

3. 'Time is money' – Geschwindigkeit als Garant für Erfolg

Geduld ist eine Tugend, doch im Umgang mit Software ist kaum ein User zu geduldigem Verhalten zu bewegen. Nicht zuletzt deshalb ist höchste Response-Geschwindigkeit bei allen Funktionen ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur 'Love Brand'. Geschwindigkeit garantiert Ihnen, dass Besucher nicht abspringen, weil sie enervierend lange auf eine Antwort des Servers auf ihre Eingabe warten mussten. Abhilfe zu schaffen, ist bei diesem Thema einfach, denn die Speed limitierenden Faktoren sind in der Regel bekannt. Auch hinsichtlich der Speed-Optimierung heißen die Anforderung an die Software ganz einfach: Konzeption einer streng strukturierte Software-Architektur und Entwicklung eines konsequent sauberen Codes ohne jeglichen Ballast.

Eine saubere und deshalb schnelle Programmierung eröffnet Ihnen auch die Perspektive, in vergleichbarer Zeit wesentlich komplexere Operationen durchzuführen, als es der langsame Wettbewerber liefern könnte. So wird der 'schöne Code' zur wesentlichen Basis für die Entwicklung attraktiver Produkte

und sichert Ihnen einen handfesten Marktvorteil. Bei Onlineangeboten führt ein sauberer Code zusätzlich zu einem verbesserten Suchmaschinenranking, denn Geschwindigkeit ist vor allem bei Mobil-Aufrufen ein wichtiger Rangfaktor.

Wie kommen wir zusammen?

Lernen Sie uns auf Geschäftsführungsebene bei einem Erstberatungsgespräch kennen. Anschließend entwickeln wir gemeinsam mit Ihren Fachabteilungen eine tragfähige Softwarestrategie. Auf der Basis eines detaillierten Zeit- und Kostenplans setzen wir Ihre Lösung auf einem Stagingsystem zuverlässig um. Nach umfangreichem Testing – ggfs. auch in Liveumgebung mit Teilzielgruppen – garantieren wir einen reibungslosen Launch der Applikation(en).

Vereinbaren Sie eine unverbindlichen Kennenlern-Termin unterTelefon: +49 221 6430380Oder senden Sie uns das Kontaktfomular. Wir freuen uns auf Sie!

- Über den Autor -

Timo Poppinga

Timo Poppinga

Timo Poppinga ist Gründungspartner der zdreicom AG und beschäftigt sich seit über 12 Jahren mit neuen Technologien und sauberem Code. Er ist zertifizierter TYPO3-Consultant und -Developer.

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